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Arktos Filmtipp

Getreu seinem Motto „Lieber versuche ich es und scheitern, als es gar nicht versucht zu haben.“ stellte sich Mike Horn nach seiner Umrundung des Äquators in der „Latidude Zero“-Tour (bei Piper unter dem Titel “Breitengrad Null“ erschienen) von 2002 bis 2004 einer neuen Herausforderung. Er umrundete allein und im Kampf gegen die Naturgewalten den Nordpol.


„ARKTOS – Mike Horns Umrundung der Arktis erzählt von diesem unglaublichen Abenteuer, von den ersten Vorbereitungen bis zu Mike Horns Ankunft am Nordkap. Bei dieser Tour verbrachte Mike Horn zwei Jahre unter den extremsten Bedingungen. Während dieser Zeit erfroren all seine Finger, riskierte er sein Leben auf dem stürmischen Meer, er musste sich selbst aus dem Eismeer ziehen, nachdem das Eis unter ihm eingebrochen war, und er starb beinahe bei Temperaturen um –60 °C. Unter diesen Bedingungen konnte jeder Fehler tödliche Konsequenzen mit sich bringen, wie Mike am eigenen Leib erfahren musste, als plötzlich inmitten der eisigen Wildnis sein Zelt und seine gesamte Ausrüstung verbrannten. Sein Leben verdankt er der Solidarität der Menschen, die ihm auf seinem Weg begegneten.


Ob er nun zu Fuß unterwegs war oder mit Skiern (mit oder ohne die Hilfe eines Drachens), mit einem Segelboot, einem Kajak oder mit dem Fahrrad, Mike Horn hat nie sein Ziel aus den Augen verloren. Um solche Entbehrungen zu ertragen, braucht man einen eisernen Willen und einen Körper, der sich diesem Willen beugen kann. Außerdem ist hier Vorbereitung alles: Mike überließ nichts dem Zufall, überprüfte alles genau und konnte bei seiner Tour auf Erfahrungen zurückgreifen, die er von den Ältesten der Inuit gelernt hatte. Insbesondere in den Gebieten des ewigen Eises waren diese Kenntnisse mehr als sinnvoll. Die Inuit zeigten Mike, wie er ein Iglu bauen muss und hungrige Bären von seinem Lagerplatz fernhalten kann. Wenn man sich allein über 1.000 km von der Zivilisation entfernt befindet, hängt das Überleben manchmal von einem solchen Wissen ab.“

Raphaël Blanc
Regisseur von ARKTOS

Porträt Mike Horn

Mike Horn wurde am 16. Juli 1966 in Johannisburg, Südafrika geboren. Bereits als Junge war er ein begeisterter Sportler und entschied sich daher nach der Schule zu einem Studium der Sport Psychologie an der Stellenbosch University. 1990 verließ Mike Horn Südafrika, um durch Europa zu reisen. Als er Südafrika verließ, blieb ihm wegen des Apartheid-Regimes nur die Wahl zwischen Israel und der Schweiz. Weil das Flugzeug nach Tel Aviv voll war, flog Horn nach Zürich. Dort begann er als Skilehrer und als Rafting- Guide zu arbeiten.

Im Jahr 1991 reiste Mike Horn zu einer Paragliding- und Rafting Tour in die Peruanischen Anden. Als er zurückkehrte, wurde er von Sector No Limits für einen Hydrospeed Film engagiert. Beeindruckt von seinen Fähigkeiten im Wassersport und seiner physischen Kondition, bat Sector ihn, Mitglied des Teams „No Limits“ zu werden. Schon nach kurzer Zeit fuhr Mike Horn mit einem Board den Mont Blanc Gletscher herunter, der Trip endete in Nizza an der französischen Riviera.

1995 eröffnete Horn ein „No Limits“-Outdoor Activity Sports Center in der Schweiz. Während dieser Zeit brach er auch den Weltrekord für eine Wasserfall-Abfahrt mit einem Hydrospeed Boot. Ihm gelang dies beim Pacuare River in Costa Rica (22 m).


1997 machte sich Horn zu seiner ersten großen Expedition auf. Er reiste 6 Monate quer durch den südamerikanischen Kontinent. Er begann die Expedition vom Pazifischen Ozean zu Fuß und stieg so zur Quelle des Amazonas empor. Von dort folgte er den 7.000 km des Flusses mit dem Boot bis zum Atlantischen Ozean.

Seit dieser Zeit beschäftigt sich Mike Horn begeistert mit dem Segeln. Er unternimmt am liebsten Segelturns mit seinen guten Freunden Laurent Bourgnon und Steve Ravussin, die zu den besten im Segelsport gehören.


Die nächste große Expedition nahm sich Mike Horn für das Jahr 1999 vor. Er umrundete den Äquator der Erde und taufte diese Tour „Latitude Zero“. Die Expedition begann im Juni 1999 und endete nach 17 Monaten im Oktober 2000. Er hatte bei dieser Tour keinerlei motorische Transportmittel zu Hilfe. Vom Startpunkt in Gabon an der Westküste Afrikas überquerte er den Atlantischen Ozean mit einem Trimaran von 8 Metern Länge. Als er in Südamerika ankam, ließ er sein Boot in den Händen des Logistikteams und führte seine Reise durch den Amazonas Dschungel zu Fuß fort, um an der Westküste von Südamerika seinen Trimaran wieder zu besteigen, der dort bereits auf ihn wartete. Nachdem Horn die Indonesischen Inseln durchquert hatte, fuhr er über den Indischen Ozean zurück nach Afrika, das er zu Fuß, mit einem VTT (Video Transmission Toolkit) und einem Pirogue-Kanu bezwang.

Mike ist der erste Mensch, dem dies gelungen ist, und er erlangte mit seiner „Latitude Zero“-Tour internationale Berühmtheit. Er erhielt für seine Leistung mehrere Preise, u.a. den „Laureas Award“ für den „Best Alternative Sportsman of the Year“. Außerdem wurde er zum „Abenteurer des Jahres“ vom Outhere Magazin gekürt und erhielt das „Toison d’Or“ (Goldene Vlies) vom Filmfestival in Dijon.


Mike Horn ist mit Cathy verheiratet, die ihn bei all seinen Projekten unterstützt und innerhalb der Organisation, Logistik, Verpflegung und Kommunikation mithilft. Das Paar hat zusammen zwei Töchter, Annika (* 1993) und Jessica (* 1994).


    
                                                                                                                           83 Min

Die größte Herausforderung, die der Forscher Mike Horn je unternommen hat: Die Umrundung des Polarkreises – 26.451 km in 808 Tagen, allein und unmotorisiert.

Nach dem Motto „Lieber versuche ich es und scheitere, als es gar nicht versucht zu haben“ setzte sich Mike Horn Temperaturen von -70 °C bis +15°C aus.

ARKTOS ist die unglaubliche Dokumentation einer Reise, die mehr als zwei Jahre dauerte. Bei dieser Reise legte Mike Horn mit einem Segelboot, einem Kajak, einem Fahrrad, Skiern und einem Drachen über 20.000 km durch Eis und Schnee zurück: Von Norwegen nach Grönland, Kanada, Alaska, Russland und zurück nach Norwegen.

 
 

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