Buddhas Lost Children Film Trailer - Eine wahre Geschichte über Hingabe und Mitgefühl

FSK 6|93 Min.|Kino: 04.02.2010
 
 
 
 

Die Story zu Buddhas Lost Children Film Trailer - Eine wahre Geschichte über Hingabe und Mitgefühl:
BUDDHA’S LOST CHILDREN ist die vielfach preisgekrönte Dokumentation über einen ehemaligen Thai-Boxer, der im gewalterschütterten Goldenen Dreieck zwischen Thailand und Myanmar Waisen und andere verlorene Kinder neuen Lebensmut lehrt. Regisseur Mark Verkerk porträtiert in überwältigenden, zugleich einfühlsamen Bildern das Leben des buddhistischen Mönchs Phra Khru Bah und seiner Gemeinschaft in einem trügerischen Paradies. Die Jungen, die hier zusammen kommen, sind traumatisierte Opfer des Drogenhandels oder der Verfolgung durch die Junta in Myanmar. Viele waren selbst opiumsüchtig oder wurden von ihren Eltern im Stich gelassen. Im Tempel finden sie erstmals neuen Halt. Ihr streng geregelter Tagesablauf umfasst Meditation, intensives körperliches Training und das Sammeln von Almosen in den umliegenden Dörfern. Die strenge Art der Zuwendung und Liebe, die sie durch den Mönch erfahren, gibt ihnen die Freiheit, wieder Kind zu sein und so den Weg in ein neues Leben zu gehen. Im Herzen des Goldenen Dreiecks zwischen Thailand und Myanmar, einer unzugänglichen, von Armut geprägten Bergregion ist der buddhistische Mönch Phra Khru Bah eine Berühmtheit. Im „Tempel des Goldenen Pferdes“ nimmt der ehemalige Thai-Boxer verlassene Kinder auf, die von skrupellosen Rauschgifthändlern zum Drogenschmuggel missbraucht wurden und die Verfolgung durch die Junta in Myanmar überlebt haben. Phra Khru Bahs einzige Waffen im Kampf gegen die Drogenmafia sind dabei sein Charisma, sein Glaube und der Kampfsport. Durch sein Mitgefühl, Meditation und Martial-Arts-Übungen finden die Novizen im Alter von sieben bis sechzehn neuen Halt und werden zu selbstsicheren und tatkräftigen Menschen.

Hintergrund:
In überwältigenden, zugleich einfühlsamen Bildern ist BUDDHA'S LOST CHILDREN das intime Porträt einer ungewöhnlichen Tempelgemeinschaft und eine Reise in eine verborgene Welt.

Technikinfos:
HD Digital Video, 96 Minuten, Thai mit deutschem Voice-over, EMS FILMS (Niederlande), Buddhist Broadcasting Foundation (Niederlande), Cinétévé (Paris), gefördert vom Dutch Film Funds, in Zusammenarbeit mit ARTE France.

Filmmusik:
Die Komposition der Titelmelodie für BUDDHA´S LOST CHILDREN hat der thailändisch-amerikanische Komponist und Dirigent Somtow Sucharitkul übernommen. Sucharitkul gründete 2002 die Bangkok Opera und ist Dirigent des Siam Philharmonic Orchestra. Das meditative und klangvolle Titelthema hat er nicht nur komponiert, sondern auch mit seinen Orchestermusikern eingespielt.


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Kommentar des Regisseurs
„BUDDHA’S LOST CHILDREN zeigt ein Jahr im Leben einer kleinen Tempelgemeinschaft in Nordthailand. Doch von Anfang an sollte der Film mehr sein als das Porträt eines Mönchs und seiner Schüler. ICH WOLLTE EIN GRÖßERES, EIN UNIVERSELLERES THEMA ANSCHNEIDEN.

Mein Ziel war es, die NATUR DES BUDDHISTISCHEN MITGEFÜHLS* zu studieren – und was es bedeutet, nach seinen Geboten zu leben. Ich wollte herausfinden, wie sich das auf den Alltag auswirkt und ihn über einen längeren Zeitraum mit der Kamera begleiten. Im Westen gilt Mitgefühl ja oft als etwas Passives und Hinderliches. Für Khru Bah – eine Art Rambo in safranfarbener Kutte, der mein Klischee mönchischer Weltabgewandtheit stark erschüttert hat – ist es jedoch die Grundlage seines Handelns.

Gleichzeitig ist der Film eine COMING-OF-AGE-GESCHICHTE, die den Kampf der Jugendlichen um Selbstbestimmung einzufangen sucht. Tatsächlich haben in dieser kleinen Gemeinschaft viele der Jungen zum ersten Mal in ihrem Leben die Freiheit gefunden, einfach nur Kind zu sein, und damit den Schlüssel, sich als Individuen zu entdecken. In diesem Sinne handelt der Film vor allem von persönlicher Entwicklung – sowohl der Jungen als auch Khru Bahs.

Die jungen Mönche kennen weder MTV noch besitzen sie eine PlayStation, trotzdem ist ihr Leben in mancher Hinsicht reicher als das westlicher Kinder. Reichtum ist also auch eine Frage der Veränderung. KHRU BAH GLAUBT DAHER, DASS MAN, UM DIE WELT ZU ÄNDERN, MIT DER VERÄNDERUNG BEI JEDEM EINZELNEN ANFANGEN MÜSSE. Und genau damit hat er in diesem abgelegenen Winkel Nord Thailands begonnen.“

Dem Film gingen ungezählte Diskussionen mit dem Mönch Phra Khru Bah voraus. Bevor wir mit den eigentlichen Dreharbeiten begannen, haben wir den Tempel des Goldenen Pferdes mehrfach besucht. Erst nachdem wir drei ganze Monate vor Ort gewesen waren, haben wir die Kamera angeschaltet. Es war uns wichtig, trotz sprachlicher und kultureller Barrieren eine enge Beziehung zu Phra Khru Bah und seinen Novizen aufzubauen. Die Kinder haben uns nach einiger Zeit als Teil ihrer Welt akzeptiert – und das Team und die Technik überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Nur so konnten die offenen und eindringlichen Momente ihres Lebens im Kloster eingefangen werden. Eine weitere wesentliche Grundlage für den Film waren lange Gespräche mit Phra Khru Bah, in denen ein elementares gegenseitiges Vertrauen entstand. Glücklicherweise lebte unser Line Producer Koen Streutker seit 18 Jahren in Thailand und verfügte über ein tiefes sprachliches und kulturelles Verständnis des Landes.

Wir haben Phra Khru Bah und das Leben im Kloster dann länger als ein Jahr begleitet. Dabei haben wir auch die Weisheit in dem Satz „Die Kunst des Lebens kann man erlernen“ auf eine tiefe Weise verstanden, denn genau das lehrt der Mönch die Kinder: Die Kunst des Lebens. Wir waren fasziniert von dem Weg, den Phra Khru Bah geht, um die Kinder zu sicheren und stabilen Menschen zu machen, die sich nicht vor der materiellen Welt verstecken, sondern die im Kontakt mit anderen sind.

Der Buddhismus ist nicht das eigentliche Thema des Filmes – aber der Film wird unser Verständnis von Buddhismus beeinflussen. Zu oft wird er als passive und kontemplative Geisteshaltung betrachtet, in deren Rahmen materielle Fragen keine Rolle spielen. Phra Khru Bah hat das buddhistische Ideal des Mitgefühls und der Liebe in Bewegung umgesetzt. Von seinem Refugium auf dem Berg aus bricht er auf in die Welt, um sich mit den Menschen und ihren Problemen auseinanderzusetzen - oft unter dem Einsatz seines eigenen Lebens. Sein Ansatz dabei ist, abseits der materiellen Bedürfnisse die eigene, innere Kraft zu entdecken.

In dem so entstandenen Film wollten wir den Menschen und ihrer Kultur so nahe wie möglich sein. Deshalb haben wir die Form einer möglichst distanzierten Beobachtung des Lebens im Kloster gewählt. Wir wollten keinen Standpunkt formulieren, sondern uns auf die persönlichen Beziehungen zwischen Phra Khru Bah und seinen Novizen konzentrieren.