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Studie: Fernsehgewohnheiten in Beziehungen zeigen das Liebesglück

 
 
06.06.2018 11:25

Ob Serien, Filme oder Nachrichten: Viele Paare verbringen ihre Freizeit inzwischen gerne gemeinsam auf der Couch und schauen sich zusammen ausgewählte Formate an. Streaming-Dienste wie beispielsweise Netflix boomen und sorgen dafür, dass Interesse und Reiz an einem ruhigen Sofaabend wachsen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass stetig neue Serien auf den Markt kommen, die den Suchtfaktor erhöhen und dazu verführen, eine Staffel an einem Abend durchzuschauen. Außerdem teilen die Paare in dieser Zeit etwas miteinander, haben ein gemeinsames Hobby und entspannen zusammen im heimischen Wohn- oder Schlafzimmer. Laut einer Parship-Studie ist das ein Indikator für eine glückliche und funktionierende Beziehung, denn angeblich schauen unglückliche Paare wesentlich weniger gemeinsame Serien oder Filme.


Gemeinsame Stunden auf der Couch bei guter Unterhaltung: Fernsehgewohnheiten in Beziehungen sind laut Studien ein Barometer für das Liebesglück.

Gemeinsame Stunden auf der Couch bei guter Unterhaltung: Fernsehgewohnheiten in Beziehungen sind laut Studien ein Barometer für das Liebesglück.

Serien und Filme: Dating im 21. Jahrhundert

Ein gemeinsamer Abend im eigenen Zuhause mit den besten Filmen und aktuellen Serien, die einfach süchtig machen, gehört heutzutage zu den beliebtesten Aktivitäten für Paare, aber auch beim Dating stehen diese hoch im Kurs. Gern genutzte Angebote sind die sogenannten Streaming-Dienste. Der Vorteil an den Videos-on-Demand ist natürlich der Individualitätsfaktor, denn hier können die Paare schauen, was ihnen gefällt – ohne dabei auf das ausgestrahlte Programm angewiesen zu sein.


Streaming-Dienste bevorzugt: Viele Paare setzen auf die Video-on-Demand Angebote, weil hier ein individuelleres Programm nach Maß möglich ist.

Streaming-Dienste bevorzugt: Viele Paare setzen auf die Video-on-Demand Angebote, weil hier ein individuelleres Programm nach Maß möglich ist.

Vorteilhaft ist vor allem das entspannte Zusammensein. Kein verkrampftes Essen im Restaurant in einem Outfit, das mehr dem Anlass als dem Träger angepasst ist. Stattdessen gibt es Pizza und Snacks auf dem Sofa in bequemer Bekleidung. In einer natürlichen Umgebung fällt es vielen Menschen einfacher, sich zu öffnen und relaxt mit dem Gegenüber ins Gespräch zu kommen. Außerdem gibt es gleich Gesprächsstoff, um die peinlichen Momente der Stille zu überbrücken – Film oder Serie sind jederzeit ein Thema, über das gesprochen werden kann. Comedy-Formate regen darüber hinaus zum Lachen an, während romantische Filme die Grundstimmung stimulieren und das Horror-Genre für ein gemütlicheres Beisammensein sorgen kann.


Kuscheln, Popcorn und ein guter Film

Mit einem guten Wein lässt sich der Fernsehabend noch angenehmer gestalten.

Mit einem guten Wein lässt sich der Fernsehabend noch angenehmer gestalten.

Laut einer Studie von Parship ist das gemeinsame Schauen von Serien und Filmen außerdem sehr gut für die Beziehung. Die Studie hat ergeben, dass über 40 Prozent der Paare jeden Tag zusammen das TV-Gerät benutzen. Eine Vorliebe für Filme, Serien, Nachrichten und Dokus hat sich dabei mit deutlichen Prozentzahlen herauskristallisiert. Unterschiede zeigen sich hier im Alter. Während die jüngere Generation am liebsten auf Streaming-Dienste setzt, wählen ältere Paare die klassischen TV-Sender.


Interessant ist dabei, dass diese Studie den Fakt ausräumt, dass Paare, die gemeinsam viel vor dem TV sitzen, unglücklicher miteinander sind. Im Gegenteil: Wer in der Beziehung zusammen Filme, Serien und Co. genießt, ist angeblich glücklicher. Geschuldet ist das der Tatsache, dass in dieser Zeit etwas Gemeinsames geschieht – Paare teilen hier die Leidenschaft für digitale Unterhaltung und verbringen ihre Freizeit miteinander. Dadurch wird die Zweisamkeit stimuliert, denn ein entspannter Abend auf der Couch wirkt nach einem stressigen Arbeitstag wahre Wunder. In diesem Zusammenhang kann auch ein spannender Film oder eine mysteriöse Serie zum Nachdenken anregen und eine anschließende Diskussion anstoßen, sodass nach dem TV-Erlebnis die Kommunikation in der Beziehung gestärkt wird. Dass dabei die richtigen Snacks oder ein guter Wein nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst.

Weiters zeigte die Studie, dass Männer in der Regel öfter zur Fernbedienung greifen, wenn sie alleine sind, als Frauen. Vor allem, wenn es um Sport-, Politik- oder Doku-Sendungen geht. Frauen bevorzugen beim Solo-TV hin und wieder Serien, die der Partner nicht so gern ansieht, oder schalten sich durch das klassische Fernsehprogramm.


Allgemeine Fernsehnutzung in Österreich

Um die Parship-Studie in einen vergleichbaren Kontext zu setzen, kann die allgemeine Fernsehnutzung in Österreich herangezogen werden. Im vergangenen Jahr schauten die Österreicherinnen und Österreicher rund 186 Minuten täglich fernsehen. Hier war bereits ein Anstieg von 8 Minuten zum Jahr davor zu erkennen. Damit einhergehend verbesserten sich auch die TV-Geräte und die Ausstattung: HD-Qualität, Flatscreens, HDMI-Anschlüsse und internetfähige Fernseher haben den Markt übernommen. Diese Entwicklung hängt stark mit dem bereits erwähnten Video-on-Demand Angeboten zusammen, denn diese funktionieren nur mit einer passenden Internetverbindung und dem richtigen Anschluss am TV-Gerät. Auch die Anzahl der Fernseher in einem Haushalt hat sich verändert, sodass neben dem Hauptgerät im Wohnzimmer, auch in vielen Schlaf- sowie Kinderzimmern inzwischen ein Flatscreen vorhanden ist.

Hinsichtlich der bevorzugten Tageszeit stimmt die allgemeine Fernsehnutzung mit den Daten der Parship-Studie überein. Während morgens das Interesse eher gering ist, steigt die Zahl der Zuschauer ab dem frühen Abend zur klassischen Feierabendzeit in vielen Unternehmen. Einen Höchststand erreicht die Zuschauerzahl laut der Studie zur allgemeinen Fernsehnutzung gegen 21:00 Uhr. In der Regel ist das die Zeit, wenn Familien mit den täglichen Routinearbeiten durch, die Kids im Bett und auch viele Schichtarbeiter zuhause sind.


TV versus Kino: Welches Format liegt im Trend?

Laut der Bundesanstalt Statistik Österreich sind im Jahr 2016 sogar die Kinobesuche weniger geworden. Das hängt mit dem Aufkommen der zahlreichen Streaming-Dienste zusammen, denn so haben Verbraucher die Möglichkeit, bequem zuhause zu bleiben und dabei die neusten Blockbuster und Serien auf der Couch zu genießen. Und zwar ohne dafür ein kleines Vermögen auszugeben, lediglich die monatliche Gebühr für das Video-on-Demand Angebot muss bezahlt werden. Im Gegensatz zu den aktuellen Kinopreisen – beispielsweise für einen 3D-Film – mit Popcorn und Getränken on Top, ist das eigene Heimkino deutlich günstiger.

Streaming-Dienste wechseln auf die Überholspur

Vor allem bei der jüngeren Generation, also bei Paaren unter 30, ist diese Tendenz deutlich erkennbar. Das klassische Fernsehprogramm verliert an Attraktivität – auch bei den Befragten zwischen 40 und 49 Jahren zeichnet sich ein Wandel ab. Bereits ein Drittel der Verbraucher über 40 wählen Video-on-Demand Angebote. Dieser Trend wird sich auch in Zukunft halten und mit wachsendem Angebot verstärken.

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Autor: Tom Stolzenberg
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