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Freud: Was ist wahr?

 
 

Die neue Netflix-Show Freud vermischt viele historische Fakten mit fiktiven Inhalten. Da passiert es schnell, dass man den Überblick verliert. Welche Details der beliebten Serie wahr sind und was frei erfunden wurde, verraten wir euch hier.

Die deutschsprachige Netflix-Show Freud findet in den 1880ern statt und folgt den Erlebnissen des berühmten Psychologen Sigmund Freud. Die Serie findet dabei in einem düsteren Wien statt, wo Freud im Jahre 1873 auch im echten Leben an der Universität Wien Medizin studiert hat. Nachdem er das Studium beendet hatte, arbeitete Freud im Wiener Krankenhaus. In der Serie wird unter anderem seine berühmte Psychoanalyse beleuchtet, die auch heute noch diskutiert und angewendet wird. Die Wissenschaft von Freud wird also angesprochen, wenn auch in sehr gekürzter und vereinfachter Form.

Ebenfalls wahr ist die Kokain-Sucht, die Freud im Laufe seines Lebens entwickelt hat. Angeblich hat Freud Kokain schon in seiner Kindheit ausprobiert, da er es für eine Wunderdroge hielt. Außerdem war er Teil einer jüdischen Familie im österreichischen Freiberg. 1938 musste er vor den Nazis fliehen und begab sich nach deshalb ins Exil nach England. Schließlich bekam er Krebs und ließ seinem Leben durch Sterbehilfe seines Doktors 1939 ein Ende setzen.

Allerdings gibt es auch einige Details der Netflix-Serie, die völlig frei erfunden sind. Einige biografische Einzelheiten zum Leben von Freud musste man sich beispielsweise ausdenken, da er selbst viele persönliche Papiere aus seiner Jugend zerstört hat. Auch der große Kriminalfall, um den es in den acht Episoden der ersten Staffel geht, hat es so nie gegeben. Genauso wenig war Freud ein Ermittler, der Verbrechern nachgejagt ist. Denn obwohl er sich mit einigen befasst hat, ist er ihnen nie selbst auf die Spur gegangen.

 
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Autor: Moritz Döring
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