Prison Break-Ende wegen sexueller Orientierung: Hauptdarsteller steigt aus

Veröffentlicht

Die Ausbruchs-Serie Prison Break ist mittlerweile über 15 Jahre alt. Bereits 2008 ging die Serie mit der vierten Staffel zu Ende, doch 2017 erschien eine fünfte. Kommt eventuell noch eine weitere Fortsetzung und wer könnte dabei sein? Zumindest auf Micheal Scofield müssen Fans leider verzichten.

Fans von "Prison Break" waren 2017 zurecht überrascht, als eine fünfte Staffel der Serie erschien. Nicht nur kam eine so späte Fortsetzung, die neue Staffel setzte die Serie auch direkt fort und es handelte sich nicht wie üblich um ein Prequel, Sequel oder Reboot. Anschließend wurde sogar eine sechste Staffel bestätigt. Glaubt man Hauptdarsteller Dominic Purcel, fand 2017 angeblich sogar schon die Vorproduktion der sechsten Staffel statt. Bis heute haben wir leider nichts mehr von der Fortsetzung gehört. Einer der Macher der Serie äußerte sich 2019 auch zu der bereits angekündigten Serie und nahm diese Ankündigung indirekt wieder zurück. So sei es schwer, nach bereits fünf Staffeln eine weitere überzeugende Geschichte abzuliefern. Und in der Tat, jede der fünf Staffeln handelt von einem Gefängnisausbruch. So langsam könnte man sich fragen, wie es Micheal Scofield und Co. schaffen, sich so oft inhaftieren zu lassen.

Nichts desto trotz wären sicherlich viele Fans der Serie erfreut, eine sechste Staffel zu bekommen. Offiziell abgesagt ist diese auch noch nicht, es könnte also sein, dass die Idee in ein paar Jahren wieder ausgegraben wird. Eine Person wird aber mit Sicherheit nicht mehr dabei sein. Micheal Scofields Schauspieler Wentworth Miller gab Anfang des Jahres bekannt, dass er in Zukunft nur noch Rollen spielen werde, die seiner eigenen Homosexualität entsprechen.

Selbst wenn eine weitere Staffel "Prison Break" also erscheinen würde, müssten wir auf den Hauptdarsteller verzichten. Das in Kombination mit einer weltweiten Pandemie, die Dreharbeiten erschwert und einem Team, dass sich bereits seit Jahren keine neuen Ideen einfallen lässt, spricht alles dafür, dass wir in den nächsten Jahren nicht mit einer Fortsetzung rechnen müssen. Allerdings sollte man niemals nie sagen.

Gesprächswert83%

Ähnliche Artikel