"Fast And Furious"-Macher lästert über die Filmreihe

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Der erste Film der "Fast And Furious"-Reihe prägte nicht nur das moderne Actionkino, sondern legte auch den Grundstein für eine extrem langjährige und bis zuletzt erfolgreiche Kinoreihe. Maßgeblich daran beteiligt war Drehbuchautor David Ayer, der nun einige Worte der Frustration über seine Beteiligung an der Reihe verlor.

Das "Fast And Furious"-Franchise wackelt. Nachdem die Einnahmen seit "Fast And Furious 7" regelmäßig zurück gehen, wurde das Franchise in den letzten Jahren außerdem von einer Schwierigkeit nach der anderen geplagt. Denn neben dem großen Streit zwischen Vin Diesel und Dwayne Johnson, der erst für den Austritt von Johnson aus dem Franchise sorgte, aber nun beigelegt zu sein scheint, verließen auch mehrere Regisseure die Reihe unerwartet.

Der wohl größte Abgang war der von Justin Lin, der mehrere Filme der Reihe inszenierte und eigentlich auch für die beiden finalen Filme verantwortlich sein sollte. Doch während der Dreharbeiten zu "Fast And Furious 10" legte Lin sein Handwerk nieder, aufgrund von kreativen Differenzen. Was auch immer der Grund gewesen ist, die Arbeit an "Fast And Furious" war noch nie einfach. Das soll unter anderem auch an Vin Diesel selbst liegen, der von vielen Mitarbeitenden schon als Tyrann am Set bezeichnet wurde.

Auch David Ayer, der für "Suicide Squad" verantwortlich ist, hat etwas an "Fast And Furious" auszusetzen. Denn damals trug er maßgeblich zum Drehbuch von "The Fast And The Furious" bei. So soll er der Geschichte Glaubhaftigkeit verliehen haben, indem er die Handlung von New York nach LA verlegte und das Leben auf der Straße und die illegalen Rennen der Realität anpasste.

Für seine Arbeit habe er sich jedoch nicht wirklich entlohnt gesehen. Denn unabhängig vom Geld, habe er bis heute keine Anerkennung für seine Arbeit erhalten. Zwar wurde er im Jahr 2021 zum 20. Jubiläum der Reihe von Produzent Neal H. Moritz lobend erwähnt, seiner Meinung nach, sei das Narrativ aber noch immer, dass er nicht wirklich etwas beigetragen habe. Er selbst sehe sich in Hollywood als Außenseiter. Da er auf Partys und Veranstaltungen fehle, werde er auch oft bei offiziellen Anlässen ausgelassen. Auch das Drehbuch von "The Fast And The Furious" sei ein solches Beispiel. In Zukunft wolle Ayer nur noch Filme drehen, bei denen er freie Hand in der kreativen Schaffung hat.

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