Nach "Arielle"-Flop: Nächster Mega-Rückschlag für Disney

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2023 scheint nicht Disneys Jahr zu sein. Nachdem bereits „Arielle“ floppte, steuert der Mäuse-Konzern schon auf den nächsten großen Verlust zu.

Mit Disney+ konnte sich der Konzern in den letzten Jahren fürs Streaminggeschäft wappnen, darüber hinaus läuft es aber zuletzt sehr schleppend. Etliche Releases bringen Verluste mit sich oder lohnen sich kaum mehr.

So unter anderem auch der in diesem Jahr an den Start gebrachte „Arielle, die Meerjungfrau“ mit Halle Bailey. Nachdem auch „Indiana Jones und das Rad der Schicksals“ nicht gut anlief, sorgte kürzlich Marvels Serie „Secret Invasion“ für enttäuschte Fans und geringe Zuschauerzahlen.

Seit letzter Woche läuft nun Disneys „Geistervilla“ mit Owen Wilson, Danny DeVito und Rosario Dawson in den Kinos. Den ersten Zahlen nach muss Disney auch hier mit einem Misserfolg rechnen. Bei einem Budget von rund 150 Millionen US-Dollar konnte man am Startwochenende lediglich knapp 25 Millionen US-Dollar reinholen.

Um dem Negativtrend entgegenzuwirken, strukturiert Disney das Geschäft seit einigen Jahren radikal um. Nachdem sich Disneys CEO Bob Iger vor 3 Jahren zurückziehen wollte, hat man ihn inzwischen wieder reaktiviert. Seither versucht er durch diverse Planänderungen den Konzern wieder auf Kurs zu bringen.

Einem Bericht von Bloomberg zufolge soll man unter anderem den Verkauf einiger TV-Netzwerke wie ABC, FX und Freeform in Erwägung ziehen. Auch wird schon länger gemunkelt, dass etwa Apple Disney übernehmen könnte. Angesichts der jüngsten Misserfolge ist das gar nicht mehr allzu unwahrscheinlich.

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