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NSYNC bekommen eigenen Film

 
 

Um die Jahrtausendwende verzauberte die Boyband "*NSYNC" mit Justin Timberlake eine ganze Generation und ob Fan oder nicht, die meisten kennen wohl die Songs "I Want You Back" und "Bye Bye Bye". Nun bekommt die Band einen eigenen Film!

Im Gegensatz zu vielen anderen Werken über Musikschaffende wird der "*NSYNC"-Film kein Biopic. So soll es sich in diesem Fall um eine Komödie handeln, in deren Mittelpunkt nicht nur die Band und ihre Musik steht, sondern auch zwei Fans, die damals die Schule abbrachen, um der Boyband auf ihrer Tour hinter her zu reisen. Die beiden Fans, Meredith Sandberg und Winter Byington erlangten damals durch ihre fanatische Art Berühmtheit und standen bereits mehrmals mit ihren Idolen auf der Bühne.

Der Bassist der Band, Lance Bass arbeitet angeblich schon seit Ewigkeiten an der Idee, diese wahre Geschichte zu verfilmen. Dafür sei er auch schon in Gespräch mit Sony gewesen, die das Projekt nun angeblich vorgezogen haben. So sucht Bass derzeit eine weibliche Drehbuchautorin und eine weibliche Regisseurin. In "Crazy Ex-Girlfriend"-Star Rachel Bloom wurde bereits eine Drehbuchautorin gefunden. Wie passend dieses Casting ist, ist schwer zu übersehen, schließlich ähnelt die Geschichte des Films "Crazy Ex-Girlfriend" der Geschichte von Meredith Sandberg and Winter Byington, nur dass es eben kein Ex-Freund ist, sondern eine Boyband, die begehrt wird.

Ob andere Mitglieder der Band, wie zum Beispiel Justin Timberlake in das Projekt involviert sein werden, ist derzeit noch nicht klar. Ausgerechnet der bekannteste Sänger aus der Band kann jedoch auf umfangreiche Filmrollen zurückblicken. Dabei geht es manchmal ebenfalls musikalisch zu, wir er in den Live-Mitschniten zu seinen Shows beweist. "Justin Timberlake + The Tennessee Kids" läuft bei Netflix im Stream. Wann der Film zu Boygroup erscheint und ob er fürs Kino oder für einen Streamingdienst produziert wird, ist fraglich. Das Kinogeschäft läuft ja derzeit nicht gut und wie sich in der Vergangenheit zeigte, sind große Streamingdienste in der Tat bereit, teils gigantische Summen für die Exklusivrechte an Filmen zu bieten.

 
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Autor: Fynn Sehne
Gesprächswert: 83%