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"The Witcher": Serien-Universum endet schneller als erwartet
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"The Witcher": Serien-Universum endet schneller als erwartet

Bild von Fynn Sehne
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Nachdem die erste Staffel "The Witcher" bei Netflix sämtliche Rekorde brach und die Reihe zu einem vielversprechenden Franchise machte, scheint der Ausstieg von Henry Cavill nicht nur der Hauptserie, sondern auch den Spin-Off-Plänen von Netflix einen Strich durch die Rechnung gemacht zu haben.

Obwohl das Universum immer noch umfangreich ist – mit einer Hauptserie aus geplanten fünf Staffeln, einem Animationsfilm und einer Prequel-Miniserie – scheint Netflix das Potenzial nicht vollständig auszuschöpfen. Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich hatte zuvor Konzepte für sieben Staffeln erwähnt, aber nun wird nach Staffel 5 wohl Schluss sein.

Dies wurde vor wenigen Tagen verkündet. So wird Liam Hemsworth zwei Staffeln als Geralt von Riva zum Besten geben, danach ist Schluss mit der Serie. Selbst in Bezug auf Spin-offs macht Netflix nun einen Rückzieher. Die Miniserie "The Witcher: Rats" über die Rattenbande rund um Ciri, wird möglicherweise nicht wie geplant veröffentlicht. Stattdessen könnten Rückblenden in Staffel 4 von "The Witcher" das Material integrieren.

Eine auf ein jüngeres Publikum ausgerichtete Animationsserie wurde ebenfalls abgesagt. Das einzige verbleibende Spin-off ist "The Witcher: Sirens Of The Deep", ein Animationsabenteuer, das noch 2024 auf Netflix starten soll. In diesem gerät Geralt von Riva in einen Jahrhunderte alten Konflikt zwischen den Menschen und dem Meeresvolk.

Dass das Franchise nun doch deutlich früher endet als geplant ist zwar schade, jedoch für viele Fans der Vorlage verständlich. So kam es nicht überraschend, dass Henry Cavill aufgrund von kreativen Differenzen aus dem Projekt ausstieg. Bereits nach der zweiten Staffel kritisierten viele Fans, dass zu weit von der Vorlage abgewichen wurde. Die dritte Staffel konnte die Fans nicht besänftigen und auch das erste Spin-Off "The Witcher: Blood Origin" enttäuschte viele Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Wechsel des Hauptdarstellers machte die ganze Situation nur noch schlimmer.

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